Das war's dann also. 12 Jahre sind rum. Und mir kann Niemand sagen, dass das nicht viel zu schnell ging. Ich hatte heute meinen letzten Schultag, wenn man das überhaupt noch so nennen kann. Seit einer Woche war unser Schulalltag eine einzige Party, die Stimmung war durchgehend super, überall wurde getanzt und gelacht und gesungen und alle sozialen Netzwerke sind voll von Fotos, die meiner Meinung nach unsere Stimmung sehr gut widerspiegeln. Es war nicht immer leicht, es gab immer Leute, die man am liebsten nicht einmal angesehen hätte, aber im Großen und Ganzen habe ich diese ganze bescheuerte Truppe so lieb gewonnen. So sehr, dass schon ein bisschen Wehmut mitschwingt, auch wenn ich bis jetzt noch gar nicht realisieren kann, dass ich nie wieder einen Fuß in die Schule setzen muss (ausgenommen für die Abiklausuren). Ich bin sehr gespannt, wen ich in einem Jahr immernoch zu meinen Freunden zählen kann, und wer einfach nur mit mir befreundet war, weil man sich eben fünf mal die Woche gesehen hat.
Wir alle haben uns gefreut, haben gejubelt und uns selbst applaudiert, als der Schulleiter zu uns sprach, dass wir von nun an vom Unterricht befreit sind. Doch auch, wenn manche es nicht zugeben wollen, hat man jedem Einzelnen angesehen, dass sie ebenfalls diese Gedanken teilen. Ein Ende ist eben immer etwas traurig, selbst wenn es für jeden von uns auch ein Neubeginn ist.
Und natürlich folgt jetzt erst einmal die Zeit des Lernens, doch wenn die Klausuren endlich erledigt sind, haben wir alle noch mindestens zwei Monate, bis wir ernsthafte Zukunftspläne schmieden müssen.
Zwei Monate Freizeit, Leute treffen, am See grillen und ein Bierchen zischen, ins Freibad gehen - egal ob Tag oder Nacht, mit den Liebsten spontane Trips erleben und sich einfach frei fühlen. Das wird unsere Zeit, und ich werde sie mit jedem einzelnen Atemzug genießen.

Willkommen im neuen Lebensabschnitt... :)
AntwortenLöschenDanke! Bin sehr gespannt, wie es weitergeht :-)
Löschen